Bericht - Bauen einer Reifenfigur

Für unser neues Projekt „Bauen einer Reifenfigur“ haben wir uns nach einer gründlichen Internetrecherche für die Figur eines Frosches entschieden. Er sprach uns alle und sah schon auf den Bildern toll aus. Zusammen mit den Teilnehmern der AE´s Halle und Saalkreis, die sich auch Figuren ausgesucht hatten, ging es erst mal darum die passenden Reifen für die Figuren zu-

sammen zu suchen. Wir hatten Glück es hat gerade so passt mit der Anzahl der Reifen. Als ersten Schritt haben wir unsere Reifen erst mal zur Probe ausgelegt. Ein schöner Platz unter einen Baum, war dafür schnell gefunden.

Jetzt war Reifen schrubben angesagt. Aber mit Wasser und Fit stellte das kein Problem dar. Was etwas Schwierigkeiten bereitete, war das entfernen festgeklebten Etiketten bzw. Aufklebern.

Nach den abtrocknen und etwas Nachbearbeitung konnten wir die Reifen nun mit Grundierfarbe vorstreichen. Meistens mussten die Reifen ein zweites mal grundiert werden. Auch das war geschafft. Nun hieß es wieder trocknen lassen.

Als das grundieren abgeschlossen war, konnten wir mit den streichen der Reifen mit der entsprechenden Farbe für die Figuren beginnen. Bei uns war es grün. Solange wie die erste Runde zum trocknen brauchte suchten wir uns aus Holzresten und Verschnitt, Kleinmaterial für die Augen und für die Füße für unseren „Frosch“.

Für die Füße haben wir Rückwand von einen Schrank und Fußbodenbelag genommen. Für die Augen verschieden große runde Holzreste. Auch hier war erst mal streichen angesagt. Als alles soweit trocken war, mussten wir uns noch was für die Wimpern einfallen lassen. Wir fanden auch hierfür eine Lösung. Zum Glück haben wir eine Teilnehmerin dabei, die eine „künstlerische Ader“ hat. Aus Bodenbelag schnitt sie ein paar Wimpern aus die wir an die Augen klebten. Auch hier war nach den trocknen vorsichtiges pinseln nötig.

Nun konnten wir mit den Zusammenbau oder auch Montage unseres Frosches beginnen. Aber in der Hitze des Gefechtes hätten wir natürlich beinah vergessen, dass unserer Kollege natürlich auch einen Mund braucht. Also noch mal den Bodenbelag hervor geholt und einen Mund ausgeschnitten. War auch ein Rest für eine Libelle, die auf der Zunge sitzt, noch da.

Mit Hilfe von Metallwinkeln und diversen Schauben und Muttern haben wir die Reifen und die Augen zusammengeschraubt. Jetzt ging es an die Arme und Füße. Für die Arme nahmen wir ein Stück Gummischlauch und umwickelten ihn mit grünem Gewebeband. Die Montage der Arme mit Füßen ging relativ schnell.

So nun ging es an´s „aussetzen“ unseres Frosches an seinen Standort. Nach dem aufstellen stellten wir fest das unseren Frosch noch das gewisse etwas fehlt.

WASSER

Also kurz nachgedacht und einer aus der Gruppe hatte die Idee Fliesenbruch auszu-

legen und blau anzustreichen. Gesagt getan. Fliesenbruch abgewaschen und ausgelegt. Nach den trocknen konnte blaue Farbe aufgetragen werden.

Nachdem nun alles soweit fertig war, konnten wir unseren Frosch naturgerecht platzieren.

Nun war es an der Zeit Blumenerde in die Reifen einzubringen und sich ein Kopf zumachen was für Pflanzen wir unseren Frosch wir verpassen. Schließlich haben wir uns für Gras, für die beiden unteren Reifen entschieden. Für den oberen mit dem Gesicht haben wir kleine Blumen gewählt. Nach den einpflanzen und Erde andrücken war erst mal angießen angesagt.

Mit dem Ergebnis unserer Arbeit waren wir sehr zufrieden. Haben auch von anderen Seiten viel Lob für unseren Frosch erhalten. Nun hoffen dass er ein langes Leben vor sich hat. Auch wenn er bestimmt mal später zur Maniküre bwz. zur Pediküre muss.

Viel Glück mein Freund!

Erstellt von M.Niebisch